Wie oft heißt es nicht bei Chorsängern: „Das mit dem Einsingen, das kennt man ja nun langsam.“ Es gibt in der Tat viele Dirigenten, die das Einsingen als Pflichtübung betrachten – ein notwendiges Übel zu Beginn der Probe. Oder es werden eine Viertelstunde lang, während der die Sänger so nach und nach eintrudeln, schnell mal ein paar Tonleitern geträllert.

Es geht aber auch anders. Der Autor bricht eine Lanze für sinnvolles und abwechslungs­reiches „mehrstimmiges Einsingen“. Aus verschiedenen Blickwinkeln stellt er in diesem Buch eine Vielzahl von Beispielen und Übungen vor, die direkt in der Praxis anwendbar sind. Im letzten Kapitel legt er außerdem einen speziellen Schwerpunkt auf Übungen für die „leichte“ Vokalmusik (Pop, Jazz etc.).

„Ich bin begeistert. Dieses Buch gehört in die Bibliothek eines jeden Jazz- oder Popchorleiters. Kreative Anregungen, wie man gezielt Einsingen und Stimmbildung mit Gehörbildung und Musiktheorie ‚spielerisch‘ verbinden kann und dabei die Konzentration mal auf Intonation, Stimmklang, ‚blending‘ oder Vokalfärbung, mal auf die weit gestreuten stilistischen Aspekte der Jazz- und Popmusik lenkt. Für Chorleiter aller Stilistiken empfehlenswert.“

Dr. Matthias E. Becker, Chorleiter, Arrangeur, Dozent und Juror bei internationalen Chorwettbewerben

 
„Dieses Buch werde ich auch verwenden – ein Muss!“

Peter Dijkstra, Dirigent des Bayerischen sowie des Schwedischen Rundfunkchores

 
„Aufwärmübungen für die Stimme und für die Ohren, unentbehrlich für jeden Chorsänger!“

Johan Rooze, Chorleiter und Wettbewerbspreisträger

Aufbau des Buchs

In den ersten vier Kapiteln des Buches werden wird erläutert, zu welchem Zweck das Einsingen eingesetzt werden kann und welche Techniken dabei zur Anwendung kommen können:
   1. Auflockern und Konzentration
   2. Weitere Ziele des Einsingens
   3. Abwechslung beim Einsingen
   4. Gliederung des Einsingens

In den darauffolgenden Kapiteln werden ausgearbeitete Übungen in verschiedenen Kategorien angeboten:
   5. Tonleitern
   6. Intervalle
   7. Chromatik
   8. Harmonien
   9. Rhythmik
   10. Musikstile

Kapitel 5

In Kapitel fünf sind Tonleiterübungen wie diese zu finden:

Das Sternchen gibt den Einsatz an, wenn die Übung im Kanon gesungen wird:

Kapitel 6

In Kapitel sechs stehen Intervallübungen wie diese Terzübung:

Wie die meisten Übungen im Buch kann auch diese gut in Quintparallelen gesungen werden:

Kapitel 7

In Kapitel sieben finden sich Chromatikübungen wie diese:

Die Übung klingt besonders schön, wenn ein Teil der Sänger den Anfangston aushält, während die übrigen Stimmen fallen und steigen:

Kapitel 8

In Kapitel acht sind Übungen für Harmonien versammelt wie diese:

In dieser Übung wird in parallelen Durakkorden gesungen. Jede Stimme singt also exakt dieselbe Melodie, nämlich diese Zeile in Moll:

Kapitel 9

In Kapitel neun stehen Rhythmikübungen wie diese im 6/8-Takt:

Wenn diese Übung im Kanon gesungen wird, schließen die Achtel exakt aneinander an:

Errata

Kapitel 9 Rhythmik, Seite 66 (Eingeflochtene Synkopen):

Bei der im Buch abgedruckten mehrstimmigen Version dieser Übung ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Dies ist die korrekte Version:

Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.